Ostforum für den Ostfußball
27 Dez
ThunderBlaze
Es kann nicht Sinn und Zweck des olympischen und sportliches Gedankes sein, das derjenige Meister wird, oder aufsteigt, der einen Geldbrunnen hat und quasi immer nach schütten kann bis das notwendige Spielermaterial vorhanden ist. Während dessen müssen andere Vereine hart wirtschaften. Auch die Bayern sind nur deswegen soweit oben weil sie A) sportlichen Erfolg (vor der Wende) hatten und B) gut gewirtschaftet haben. Besonders die Zeit vor der Wende war bei den Bayern die Grundlage zu Heute. Die heuten TV-Verträge und Sponsoren-Budgets geben sicherlich noch einen drauf: Aber das sind vertraglich fest fixierte Budgets. Da kann Herr Hoeneß nicht mal in der Winterpause sagen, “Hey wir brauchen noch mal weitere 20 Mio.”. Nein, dann müssen erstmal Voraussetzungen geschaffen werden um nachzurüsten. Fazit des ganzen: Solche Modelle wie RB sind Wettbewerbsverzerrung und vernichten die Fussball- und Fankultur.
Keiner hätte was dagegen gehabt wenn sie als langfristiger Sponsor von Lok oder Sachsen aufgetreten wären. Meinetwegen hätten sie auch ein paar Teile des Vorstandes oder AR stellen können, heut ja auch nicht so ungewöhnlich (aber nicht wegen Machtverhältnisse, sondern weil man so sehr gut an günstiges Know How kommt!). Mit diesem Modell aber haben sich die Österreicher Fussball-(Ost)Deutschland keinen Gefallen getan. Ich kann mir auch nicht vorstellen das es gut fürs Image sein wird, in Liga 1 ständig im Konflikt mit anderen Fans und Vereinen zu sein. Ich seh daher nur 2 Möglichkeiten: Sie ändern ihre Strukturen, wie es bei jedem vernünftigen Verein ausschaut, oder aber sie ziehen wieder ab. Ganz einfach.
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