Beim MDR gibt es immer wieder Korruptionsverdachts-Momente, so auch nun wieder mit einem Beitrag von Hier ab Vier über den Verein RB Leipzig. Seit W. Mohren (jetzt Pressesprecher bei RW Erfurt) und seinen dunklen Geschäften bei der Vergabe von Werbeverträgen ist der Sender der ARD ständig im Fokus der Ermittler.
Zuletzt bestätigte dies erneut die Staatsanwaltschaft Leipzig im Fall Foht wegen des Verdachts auf Betrug, Untreue und Bestechlichkeit. Die Prüfer kommen in ihrem Bericht zu dem Schluss, dass die jahrelange Praxis im Sender geeignet sei, “strafbare Handlungen und Regelverstöße” zu ermöglichen.
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Zusammen mit Sandra Walz, der Fanbeauftragten der Roten Bullen, machte sich die rüstige Rentnerin nun für den mitteldeutschen Heimatsender auf zu einem Besuch in das Leipziger Zentralstadion. Sie bekommt dort alles sorgfältig erklärt, auch dass es jetzt Red-Bull-Arena heißt, und hätte sogar beinahe eine kuschelige Fließdecke von RasenBallsport Leipzig sowie eine kultige Perücke des hiesigen Pausenclowns abgestaubt.
Dabei trifft sie in der Fankurve auf Mitglieder des Bulls-Club, einen der größten Fanclubs bei den Bullen, und aufgrund ihres fortgeschrittenen Alters natürlich auch regelmäßige Stammzuschauer von Hier ab Vier. Sie darf sich anschließend im VIP-Raum mit Timo Rost zu einer Dose Red Bull freundschaftlich duzen und gar die Gegner aus Meppen “Schweine” nennen. Und nein, an alle bösen Zungen da draußen, das war keine Schleichwerbung – so etwas würde es beim MDR niemals geben!
Schaltet sich nun die Staatsanwaltschaft wieder ein oder darf man nun ungeniert Werbung im Senioren-TV für überteuerte Brause machen?
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